Zyklus verstehen
Zyklusphasen
- Follikelphase, Ovulation, Lutealphase
- Die Follikelphase schwankt, die Lutealphase ist recht konstant
- Unregelmäßigkeit sitzt fast immer in der ersten Hälfte
Der Menstruationszyklus gliedert sich in die Follikelphase, in der ein Follikel heranreift, die Ovulation und die Lutealphase, in der der Gelbkörper Progesteron bildet. Die Follikelphase ist der variable Teil: Ihre Länge unterscheidet sich von Zyklus zu Zyklus und zwischen Frauen erheblich, weil die Follikelreifung auf Belastung, Energiehaushalt und Hormonsignale reagiert. Die Lutealphase ist dagegen vergleichsweise konstant. Daraus folgt eine praktische Regel: Ein längerer oder kürzerer Zyklus ist fast immer eine längere oder kürzere erste Zyklushälfte. Wer den Eisprung aus der Zykluslänge zurückrechnet, zählt deshalb vom erwarteten Zyklusende rückwärts, nicht vom Zyklusbeginn vorwärts – und bleibt trotzdem ungenau, solange keine Beobachtungszeichen hinzukommen.
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Quellen
- Munro MG, Critchley HOD, Fraser IS; FIGO Menstrual Disorders Committee. The two FIGO systems for normal and abnormal uterine bleeding symptoms and classification of causes of abnormal uterine bleeding in the reproductive years: 2018 revisions. International Journal of Gynecology & Obstetrics 2018;143(3):393–408.
Stand der Map: 8. Oktober 2026
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