Deine Daten bleiben deine.

Diese Seite beantwortet die Fragen, die in diesem Beruf zu Recht gestellt werden – ohne Marketingsprache und ohne Versprechen, die einer Nachfrage nicht standhalten.

Wo deine Inhalte liegen

Datenbank, Anmeldung und Dateispeicher laufen über Supabase in der Region eu-central-1 – Frankfurt am Main. Deine Maps, Knoten, Notizen und Uploads werden dort gespeichert.

Bewusst genau so formuliert und nicht als „keinerlei US-Bezug“: Supabase und Vercel sind US-Unternehmen, die in der EU hosten. Die Aussage zur Speicherung stimmt – die weitergehende wäre angreifbar.

Warum Mirari keine Klientennamen kennt

Fallmaps bekommen eine Kennung wie F-2026-014, kein Namensfeld. Wer dahintersteht, weißt du — und das bleibt dort, wo du deine Klientendaten ohnehin führst.

Das ist kein Trick und keine Anonymisierung im rechtlichen Sinne: Solange du die Zuordnung kennst, bleiben die Daten personenbezogen, und ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist weiterhin richtig. Aber es senkt das Risiko erheblich, wenn einmal etwas schiefgeht, und es macht die Fallmap nebenbei wiederverwendbar — als Muster statt als Akte.

Wer außer dir Zugriff hat

Niemand. Der Zugriff auf deine Inhalte ist an dein Konto gebunden und in der Datenbank zeilenweise abgesichert (Row Level Security). Wer nicht dein Konto ist, bekommt deine Zeilen nicht — auch nicht versehentlich über die Schnittstelle.

Für Wartung und Support kann ich technisch auf die Datenbank zugreifen. Das passiert nicht beiläufig, sondern nur, wenn es einen konkreten Anlass gibt.

Was passiert, wenn du die KI nutzt

Die KI-Funktionen laufen über die Anthropic-API. Übermittelt wird nur das, was für die jeweilige Anfrage gebraucht wird: Knoten, Verbindungen und Notizen der betroffenen Map.

Das passiert ausschließlich, wenn du eine KI-Funktion aktiv auslöst. Solange du sie nicht nutzt, verlässt kein Inhalt deiner Maps die Anwendung.

Du siehst bei jeder Anfrage, in welchem Modus du bist: geschlossen (nur dein eigenes Wissen) oder offen (zusätzlich externes Wissen). Die Umschaltung passiert pro Anfrage, nicht einmal in den Einstellungen.

Klienten- und Patientendaten

Du darfst in Mirari mit personenbezogenen Gesundheitsdaten arbeiten. Für sie giltst du als Verantwortliche im Sinne der DSGVO — mit den Sorgfaltspflichten, die du aus deiner Praxis ohnehin kennst.

Den Auftragsverarbeitungsvertrag erzeugst du dir in den Einstellungen selbst — mit deinen Praxisangaben, als PDF, ohne Anfrage und ohne Wartezeit.

Mein Rat aus der Praxis: Arbeite mit Fallmustern statt mit Klarnamen, wo es geht. Das ist datenschutzrechtlich entspannter — und für die Wiederverwendung ohnehin nützlicher, weil du dann ein Muster hast und nicht einen Einzelfall.

Geteilte Links

Ein geteilter Link ist read-only und läuft automatisch ab: nach 90 Tagen, im Mitgabe-Modus für Klientinnen nach 30 Tagen. Du kannst ihn jederzeit verlängern oder sofort widerrufen.

Was du einer Klientin zeigst, bleibt also nicht dauerhaft offen im Netz stehen.

Dienstleister

Für den Betrieb sind vier Dienste beteiligt: Supabase (Datenbank, Anmeldung, Dateien, Frankfurt), Vercel (Hosting der Anwendung), Stripe (Zahlungsabwicklung, nur bei kostenpflichtigen Tarifen) und Anthropic (KI, nur bei aktiver Nutzung).

Welche Daten dabei jeweils verarbeitet werden, steht in der Datenschutzerklärung.

Rauskommen

Export als Tabelle und als PDF, jederzeit und ohne Nachfrage – in jedem Tarif, auch im Lesemodus. Wenn du Mirari eines Tages nicht mehr nutzen willst, nimmst du alles mit.

Löschst du dein Konto, werden deine Inhalte mitgelöscht. Es gibt keine stille Kopie, die „für den Fall der Fälle“ liegen bleibt.

Messung auf dieser Seite

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