Lebensstil & Stoffwechsel
Schlaf & RhythmusHypothese
- Schlaf taktet den Hormonregelkreis
- Schichtarbeit: mehr Zyklusstörungen
- Wirkung auf Fruchtbarkeit wenig untersucht
Schlaf und Tagesrhythmus wirken als Taktgeber für viele Hormone, darunter Cortisol, Melatonin und die pulsatile Freisetzung von GnRH. Schichtarbeit und chronisch verkürzter Schlaf sind mit unregelmäßigen Zyklen und stärkeren Zyklusbeschwerden assoziiert. Ob und wie stark Schlaf die Fruchtbarkeit selbst beeinflusst, ist nach einer Übersichtsarbeit wenig untersucht; eine große Kohorte fand für die Schlafdauer nur schwache Zusammenhänge mit der Zeit bis zur Schwangerschaft. Die Map führt den Knoten deshalb als Hypothese. Praktisch ist Schlaf ein Faktor, der mit Stress und Energiehaushalt zusammenwirkt und in der Begleitung gut ansprechbar ist.
Hängt zusammen mit
- → HHO-Achse
- Siehe auch: Stress & Belastung

Quellen
- Kloss JD, Perlis ML, Zamzow JA, Culnan EJ, Gracia CR. Sleep, sleep disturbance, and fertility in women. Sleep Medicine Reviews 2015;22:78–87.
Stand der Map: 8. Oktober 2026
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