Differenzialdiagnosen
Schlaf & Schlafapnoe
- Erklären Erschöpfung ohne jeden Laborbefund.
- Schlafapnoe bleibt oft lange unerkannt.
- Gehören an den Anfang der Differenzialdiagnose.
Zu wenig oder schlechter Schlaf ist eine der häufigsten Ursachen von Erschöpfung und erklärt sie ohne jeden Laborbefund. Die Anamnese fragt deshalb nach Schlafdauer, Schichtarbeit, kleinen Kindern, nächtlichem Grübeln und Bildschirmzeit vor dem Einschlafen. Schlafbezogene Atmungsstörungen wie die obstruktive Schlafapnoe bleiben oft lange unerkannt, weil die Atemaussetzer selbst nicht bemerkt werden. Hinweise sind lautes, unregelmäßiges Schnarchen, beobachtete Atempausen, morgendliche Kopfschmerzen und ausgeprägte Tagesschläfrigkeit. Bei Frauen zeigt sich die Schlafapnoe häufiger mit Schlaflosigkeit, Erschöpfung und Stimmungsveränderungen statt mit dem klassischen Bild. Auch Restless Legs können den Schlaf stören. Die Abklärung erfolgt ärztlich, gegebenenfalls im Schlaflabor.
Hängt zusammen mit
- ← Erschöpfung
- Siehe auch: Restless Legs

Quellen
- Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). S3-Leitlinie Müdigkeit. AWMF-Register-Nr. 053-002, Stand Dezember 2022.
Stand der Map: 8. Oktober 2026
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