Aufnahme & Regulation

Einnahmerhythmus

  • Orale Eisengabe hebt Hepcidin für etwa 24 Stunden an.
  • Jeden zweiten Tag war die Aufnahme pro Gabe höher.
  • Auf den Tag verteilte Gaben schnitten schlechter ab.

Die Studien zum Einnahmerhythmus setzen an der Hepcidin-Logik an. Eine orale Eisengabe erhöht das Hepcidin für etwa 24 Stunden und senkt damit die Aufnahme einer Folgedosis am selben oder nächsten Tag. In isotopenbasierten Untersuchungen an Frauen mit leerem Speicher und an Frauen mit Eisenmangelanämie war die fraktionelle Aufnahme bei Einnahme an jedem zweiten Tag höher als bei täglicher Gabe; auf mehrere Portionen am Tag verteilte Gaben schnitten schlechter ab als eine einzelne Morgengabe. Die Untersuchungen messen die Aufnahme, nicht direkt Beschwerden oder den Laborverlauf über Monate. Ob sich daraus für den Einzelfall ein Vorteil ergibt, hängt von Ausgangslage, Verträglichkeit und Dringlichkeit ab. Eine konkrete Dosierung legt diese Map bewusst nicht fest.

Hängt zusammen mit

Ausschnitt aus der Starter-Map Eisenmangel und Erschöpfung: Einnahmerhythmus und die direkt verbundenen Knoten
Ausschnitt aus der Starter-Map „Eisenmangel und Erschöpfung“ – Einnahmerhythmus und die direkt verbundenen Knoten.

Quellen

  • Stoffel NU et al. Iron absorption from oral iron supplements given on consecutive versus alternate days and as single morning doses versus twice-daily split dosing in iron-depleted women. Lancet Haematology 2017;4(11):e524–e533.
  • Stoffel NU et al. Iron absorption from supplements is greater with alternate day than with consecutive day dosing in iron-deficient anemic women. Haematologica 2020;105(5):1232–1239.

Stand der Map: 8. Oktober 2026

Das ist ein Ausschnitt aus der Starter-Map „Eisenmangel und Erschöpfung“ in Mirari: 41 Knoten, 6 Themenfelder, alle Verbindungen. Die ganze Map bekommst du kostenlos in dein Konto. Map holen →