Nährstoffe & Kofaktoren
Zink
- Beteiligt an Deiodinasen, TRH-Bildung und Rezeptorbindung.
- Vor allem mechanistisch beschrieben.
- Klinische Studien beim Menschen sind klein.
Zink ist an mehreren Schritten des Schilddrüsenstoffwechsels beteiligt: an der Aktivität der Deiodinasen, an der Bildung von TRH im Hypothalamus und an der Bindung von T3 an seinen Rezeptor im Zellkern. Umgekehrt beeinflusst der Schilddrüsenhormonstatus die Zinkaufnahme, sodass eine Unterfunktion mit niedrigeren Zinkspiegeln einhergehen kann. Diese Zusammenhänge sind vor allem mechanistisch und aus Tierversuchen beschrieben. Klinische Interventionsstudien beim Menschen sind klein und uneinheitlich. Ein Zinkmangel kann seinerseits Haarausfall und Infektanfälligkeit verursachen und überschneidet sich damit symptomatisch mit der Unterfunktion. Diese Map führt Zink als Mitspieler, nicht als Standardparameter.
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Quellen
- Severo JS, Morais JBS, de Freitas TEC et al. The Role of Zinc in Thyroid Hormones Metabolism. International Journal for Vitamin and Nutrition Research 2019;89(1-2):80–88. doi:10.1024/0300-9831/a000262
Stand der Map: 8. Oktober 2026
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