Zyklus & Fertilität

Perimenopause

  • Unregelmäßige Zyklen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen.
  • Dieselben Symptome wie bei Schilddrüse, Nebenniere und Eisen.
  • Größte Verwechslungsgefahr, oft als Letztes bedacht.

Die Perimenopause beginnt oft Mitte bis Ende vierzig, manchmal früher, und kann mehrere Jahre dauern. Nach der STRAW+10-Einteilung kündigt sie sich durch anhaltende Veränderungen der Zykluslänge an, später durch ausbleibende Blutungen. Die Hormonspiegel schwanken in dieser Zeit stark, sodass einzelne Laborwerte wenig aussagen. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme und stärkere oder unregelmäßige Blutungen sind typisch. Das sind dieselben Symptome wie bei Schilddrüsenstörungen, Eisenmangel und chronischer Belastung. Die Perimenopause ist damit die größte Verwechslungsgefahr dieser Map und wird oft als Letztes bedacht. Zugleich steigt in diesem Alter die Häufigkeit von Schilddrüsenerkrankungen, und starke Blutungen begünstigen einen Eisenmangel. Mehrere Ursachen können also gleichzeitig vorliegen.

Hängt zusammen mit

Ausschnitt aus der Starter-Map Schilddrüse – Nebenniere – Zyklus: Perimenopause und die direkt verbundenen Knoten
Ausschnitt aus der Starter-Map „Schilddrüse – Nebenniere – Zyklus“ – Perimenopause und die direkt verbundenen Knoten.

Quellen

  • Harlow SD, Gass M, Hall JE, et al.; STRAW+10 Collaborative Group. Executive summary of the Stages of Reproductive Aging Workshop + 10. Fertility and Sterility 2012;97(4):843–851.

Stand der Map: 8. Oktober 2026

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