Zyklus & Fertilität

PCOS-Überschneidung

  • Gemeinsame Symptome: Zyklusstörungen, Gewichtszunahme, Haarausfall.
  • Treten gehäuft gemeinsam auf, mit verschiedenen Mechanismen.
  • Abgrenzung über Labor und Ultraschall.

Das polyzystische Ovarsyndrom ist die häufigste hormonelle Störung bei Frauen im gebärfähigen Alter. Es wird über Zyklusstörungen, Zeichen eines Androgenüberschusses und das Ultraschallbild der Eierstöcke oder einen erhöhten AMH-Wert diagnostiziert, nachdem andere Ursachen ausgeschlossen sind. Mit der Schilddrüsenunterfunktion teilt es Zyklusstörungen, Gewichtszunahme und Haarausfall. Beide treten zudem gehäuft gemeinsam auf, und eine Autoimmunthyreoiditis ist bei Frauen mit PCOS häufiger beschrieben. Die Mechanismen sind aber verschieden: beim PCOS Androgenüberschuss und Insulinresistenz, bei der Unterfunktion ein verlangsamter Stoffwechsel. Die Leitlinie verlangt deshalb, eine Schilddrüsenstörung vor der PCOS-Diagnose auszuschließen. Die Abgrenzung läuft über Labor und Ultraschall und ist ärztlich.

Hängt zusammen mit

Ausschnitt aus der Starter-Map Schilddrüse – Nebenniere – Zyklus: PCOS-Überschneidung und die direkt verbundenen Knoten
Ausschnitt aus der Starter-Map „Schilddrüse – Nebenniere – Zyklus“ – PCOS-Überschneidung und die direkt verbundenen Knoten.

Quellen

  • Teede HJ, Tay CT, Laven J, et al.; International PCOS Network. Recommendations from the 2023 International Evidence-based Guideline for the Assessment and Management of Polycystic Ovary Syndrome. Fertility and Sterility 2023;120(4):767–793.

Stand der Map: 8. Oktober 2026

Das ist ein Ausschnitt aus der Starter-Map „Schilddrüse – Nebenniere – Zyklus“ in Mirari: 40 Knoten, 6 Themenfelder, alle Verbindungen. Die ganze Map bekommst du kostenlos in dein Konto. Map holen →