Labor & Vorsorge
Vitamin DHypothese
- Wird häufig bestimmt
- Nutzen für die Konzeption: unklar
- Kein Zielwert in dieser Map
Vitamin D wird im Kinderwunsch häufig bestimmt, weil Rezeptoren im Ovar und in der Gebärmutterschleimhaut nachgewiesen sind und ein Mangel in der Bevölkerung verbreitet ist. Beobachtungsstudien, vor allem aus der Kinderwunschbehandlung, berichten bei ausreichendem Spiegel teils bessere Ergebnisse. Ob ein Ausgleich die natürliche Empfängnis verbessert, ist damit nicht gezeigt; Interventionsstudien fehlen weitgehend. Auch die Zielwerte der Fachgesellschaften gehen auseinander. Diese Map nennt deshalb keinen Zielwert und führt den Zusammenhang als Hypothese – der Wert hat seinen Platz in der allgemeinen Vorsorge, nicht als Fruchtbarkeitsmarker.
Hängt zusammen mit

Quellen
- Chu J, Gallos I, Tobias A, et al. Vitamin D and assisted reproductive treatment outcome: a systematic review and meta-analysis. Hum Reprod 2018;33(1):65–80. doi:10.1093/humrep/dex326
Stand der Map: 8. Oktober 2026
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