Ursachen
Erhöhter Bedarf
- Schwangerschaft, Stillzeit, Wachstum, Ausdauersport.
- Der Bedarf übersteigt dann leicht die Aufnahme.
- Erklärt einen Mangel, ersetzt aber nicht die Ursachensuche.
In manchen Lebensphasen braucht der Körper mehr Eisen, als er im Alltag verliert. Am deutlichsten ist das in der Schwangerschaft: Das wachsende Blutvolumen, das Kind und die Plazenta erhöhen den Bedarf vor allem im zweiten und dritten Drittel erheblich. Auch Stillzeit, Wachstumsphasen in Kindheit und Jugend sowie intensiver Ausdauersport steigern den Bedarf. Die Referenzwerte für die Zufuhr leiten sich aus den obligaten Verlusten, den Menstruationsverlusten und dem Wachstumsbedarf ab; wer in eine Phase mit höherem Bedarf bereits mit leerem Speicher eintritt, rutscht schneller in den Mangel. Ein erhöhter Bedarf erklärt einen Mangel, entbindet aber nicht davon, nach weiteren Ursachen zu fragen. Vertiefung: Starter-Map „Kinderwunsch-Basisnetz“.
Hängt zusammen mit
- → Ferritin

Quellen
- Hurrell R, Egli I. Iron bioavailability and dietary reference values. American Journal of Clinical Nutrition 2010;91(5):1461S–7S.
- Hastka J, Metzgeroth G, Gattermann N. Eisenmangel und Eisenmangelanämie. Onkopedia-Leitlinie (DGHO), Stand 2025. onkopedia.com
Stand der Map: 8. Oktober 2026
Das ist ein Ausschnitt aus der Starter-Map „Eisenmangel und Erschöpfung“ in Mirari: 41 Knoten, 6 Themenfelder, alle Verbindungen. Die ganze Map bekommst du kostenlos in dein Konto. Map holen →